Erste Blüten und Früchte im Hausgarten

Trotz des heißen, trockenen Sommers gedeiht und blüht es im Hausgarten – zugegebenermaßen mit etwas Unterstützung durch Gießen. Die im Mai gepflanzten Stauden sind gut eingewachsen und einige blühen schon erstaunlich üppig – z.B. der weiße Großblattphlox „Waupee“. Die Minzen wuchern fast. Sogar die erst Ende Juni gepflanzte Moschusrose „Musquée Sans Souci“ blüht fleißig und ausdauernd.
Die Blüten locken auch bereits Insekten an. Auf der Minze waren z.B. Honigbienen, Furchenbienen, Schwebfliegen und Raupenfliegen anzutreffen. Der Phlox bekommt regelmäßigen Besuch von Taubenschwänzchen. Nachbars Katze fühlt sich auch wohl im Schatten der Sträucher.

Und zum Ernten gab es obendrein kleine Kostproben von Erdbeeren, Basilikum, Gartenkresse und natürlich Minze.

 

Schmalblättriges Weidenröschen

schmalblättriges WeidenröschenZur Zeit blüht im Garten das Schmalblättrige Weidenröschen (Epilobium angustifolium), das sich letztes Jahr hier angesiedelt hat. Diese Wildstaude ist eine Pflanzenart aus der Gattung Weidenröschen. Es kommt auf der nördlichen Halbkugel in der gemäßigten Klimazone vor und besiedelt als Pionierpflanze offene Landschaften und Brachflächen. Diese Weidenröschen-Art wächst straff aufrecht und wird 50 bis 150 cm hoch. Sie breitet sich durch Ausläufer und Samen aus, wird daher von manchen Gärtnern als Unkraut betrachtet.

schmalblättriges WeidenröschenDie Pflanze ist zum Verzehr geeignet und wird für Heilzwecke eingesetzt. Die Blüten eignen sich als essbare Dekoration. Die jungen Blätter können als Salat oder als Gemüse verwendet werden. Sie sollen leicht säuerlich schmecken und einen hohen Vitamin C Gehalt haben. Probiert habe ich sie bisher nicht.
Aus Blättern und Blüten kann außerdem ein Tee hergestellt werden. Der Tee aus den gerbstoffreichen Blättern gilt als wirksames Mittel bei gutartigen Prostatabeschwerden. Der Tee soll auch harntreibend sein und bei Nieren- und Blasenleiden helfen.

Steingarten Nr. 2 vollendet

Die Fertigstellung des Steingartens dauerte doch länger als gedacht, weil ich die Fläche noch erweitert habe. Jetzt ist er (fast) fertig. Gepflanzt sind Ysop, Salbei, Thymian, Oregano, Staudenrucola, Staudenborretsch, Sedum, Hauswurz, Herbstleimkraut, Sonnenhut, Federgras, Gefüllte Bertramsgarbe und Blaukissen. Später kommen noch Sternkugellauch, Gnomentulpen und Elfen-Krokusse dazu.

Nächste Staudenetappe

Mit den Staudenpflanzungen arbeite ich mich Jahr für Jahr von hinten nach vorn. Als zweite Etappe nach dem Terrassenbeet kommt der Bereich „rechts um den Kirschbaum rum“ dran. Vorbereitet und geplant ist das Beet seit letztem Jahr. Nun sind die Pflanzen eingetroffen und gepflanzt: Weißer Eisenhut, Akelei, Sterndolde, Fetthenne, Wald-Schmiele, Hohes Pfeifengras, September-Silberkerze, Blaue Gelbrand-Funkie, Pfingstrose, Storchschnabel. Von selbst siedelten sich bereits jede Menge Duftveilchen und Vergissmeinnicht an.

Auftakt Herbst-Anemonen-Blüte

Die hellrosa Herbst-Anemone (Anemone hupehensis ‚Ouvertüre‘) pflanzte ich erst Ende Juni, weil sie vorher nicht lieferbar war. Und jetzt beginnt sie schon zu blühen – sehr schön. Diese Sorte wird für ausgesprochen reiche Blüte, sehr gute Standfestigkeit und Winterhärte gelobt.
Großblatt-Phlox und weiße Wald-Aster haben inzwischen noch zugelegt beim Blühen.