Mission Sträucher umpflanzen

Ich hab’s mir mittlerweile anders überlegt: die Felsenbirne zieht um nach weiter vorn und die etwas kränkliche Hundsrose muss weichen (ist bisschen brutal, aber hilft nix). Anstelle der Felsenbirne setzte ich einen Gartenjasmin Manteau d` Hermine, der wird nicht ganz so hoch. Den Platz der Hundsrose nimmt nun ein weißbunter Holunder ein. Da die beiden Holunder am Gartentor vor sich hin mickern, will ich eine andere Sorte an einem anderem Platz probieren. Eine der vier Berberitzen neben der Gartenhütte hab ich ebenfalls zum Umzug überredet – sie steht jetzt neben dem wolligen Schneeball beim Apfelbaum. Und zu guter letzt pflanzte ich ein Geißblatt Lonicera heckrottii an das Rankgitter der Gartenhütte. Sie hat sogar noch Knospen – erblühen werden sie wohl nicht mehr.

Pflanzen für den Steingarten

Wieder online bei Gaissmayers bestellt und prompt geliefert, sind die Steingartenpflanzen bereits ausgepackt und an den vorgesehen Pflanzplätzen aufgestellt. Einige habe ich schon gepflanzt, der Rest kommt morgen und/oder übermorgen dran.

Bevölkert ist der Steingarten nun mit: Aquilegia alpina ‚Kulturform‘ (Alpen-Akelei), Campanula x pulloides ‚G. F. Wilson‘ (Dunkle Polster-Glockenblume), Dianthus plumarius ‚Maggie‘ (Feder-Nelke), Lavandula angustifolia ‚Blue Cushion‘, Lavandula angustifolia ‚Hidcote Blue‘, Lavandula angustifolia ‚Little Lottie‘, Marrubium vulgare (Andorn, Mäuseohr), Origanum Hybride ‚Hot & Spicy‘, Origanum vulgare ‚Compactum‘, Origanum x majoricum (Sizilianischer Oregano), Pennisetum alopecuroides ‚Hameln‘ (Kleines Lampenputzergras), Salvia officinalis ‚Mittenwald‘ (Bayerischer Gewürz-Salbei), Sedum Hybride ‚Karfunkelstein‘ (Hohe Fetthenne), Sedum reflexum ‚Angelina‘ (Gold-Tripmadam), Sempervivum Hybride ‚Chivalry‘ (Hauswurz), Thymus herba-barona var. citriodora (Zitronen-Kümmel-Thymian), Thymus species ‚Kokos‘ (Kokos-Thymian), Thymus vulgaris ‚Compactus‘, Thymus vulgaris ‚Orange Spice‘ (Orangen-Gewürz-Thymian), Thymus vulgaris.

Kartoffelgrün und Klee

Aufgegangen sind sie nun alle, die gelegten Kartoffeln der Sorten Heideniere und Bamberger Hörnchen. Etwas mehr Grünmasse hatte ich erwartet. Ist der harte Boden unter der Mulchschicht selbst für Kartoffeln zu viel Herausforderung? Vielleicht bin ich auch nur zu ungeduldig und sie wachsen noch kräftig.
Aus der Gründüngungssaat nebenan sind doch noch ein paar mehr Phacelias gewachsen. Ich hätte wohl mehr gießen müssen. Die Zeit reicht jedoch nicht jeden Tag für einen Besuch in meinem Gartenparadies. Der Rotklee neben dem Beet wächst und blüht kräftig auch ohne Wassergaben. Gut für die Hummeln.

Stauden gut angewachsen

Die Ende Mai an der Terrasse gepflanzten Stauden haben sich bereits gut eingelebt und gedeihen. Wiesentaglilie Hemerocallis lilioasphodelus, gelbe Akelei Aquilegia Caerulea-Hybride ‚Maxi‘ und die beiden Storchschäbel Geranium himalayense ‚Gravetye‘ und Gracile-Hybride ‚Sirak öffneten schon ihre ersten Blütenkelche. Die alte Kletterrose blüht ebenfalls fleißig, zartrosa und duftig. Schade, dass ich nicht weiß, um welche Sorte es sich handelt. Auch eine der im April gepflanzten Rosen – Danae – hat schon Knospen angesetzt.

Kartoffeln sprießen

Mit Bamberger Hörnchen und Heideniere probiere ich den Kartoffelanbau aus. Beide kaufte ich Anfang April online beim Bioland Hof Jeebel (www.biogartenversand.de), ließ sie eine Weile zum Keimen liegen und setzte sie Anfang Mai. Und zwar direkt auf das 2010 mit Zeitungspapier, Pflanzerde und Holzhäcksel abgedeckte Wiesenstück. Über den Kartoffeln verteilte ich noch meinen ersten halbgaren Kompost. Dass diese Vorgehensweise mit Kartoffeln funktionieren kann, las ich im Buch „Permakultur kurz & bündig“ von Patrick Whitefield. Die Wurzeln sollen den Boden lockern und evtl. das Umgraben sparen. Da Heideniere schon frisches Grün treibt, hoffe ich auf das Gedeihen von neuen Kartoffeln.

Neben den Kartoffeln säte ich etwas Gründüngung mit Phacelia. Da sieht es leider sehr mager aus mit dem Austrieb, dafür scheint der unbearbeitete Boden doch zu hart und trocken zu sein.

Staudenlieferung fürs Terrassenbeet

Endlich, die Treppe an der Terrasse hat grüne Gesellschaft bekommen. 50 Stauden und 10 Gräser bestellte ich bei pflanzenversand-gaissmayer.de. Astilben, Astern, Funkien, Wald-Phlox, Storchschnabel, Taglilien, Purpurglöcken, Frauenmantel, Akelei, Fingerhut, Schaumblüte, Breitblatt-Segge, Bergsegge, Waldschmiele, Schneemarbel … Mit Lieferung und Verpackung war ich sehr zufrieden.
Das Einpflanzen dauerte länger als vermutet. Da ich nur abends Zeit hatte, zog sich das über mehrere Tage. So viele Pflanzen auf einmal bestelle ich nicht wieder. Doch nun ist es bewältigt. Eine Wiesentaglilie belohnt mich bereits mit einer Blüte.

Rosen gepflanzt

Mein recht kurzfristiger Plan, Rosen zu pflanzen, konnte in die Tat umgesetzt werden. Alle Sorten, die ich mir mit Hilfe von Dr. Reinhard Witts Büchern ausgesucht hatte, waren noch verfügbar. Die beiden Rambler „Hermann Schmidt“ und „Frau Hilde Ruf“ bestellte ich beim Züchter Rosenschule Ruf (www.rosenschule-ruf.de). Bei diesen beiden reizte mich vor allem der als lindenblüten-ähnlich beschriebene Duft. Jedes Jahr sehne ich die Blüte der Linden herbei – ist es dann soweit, stecke ich meine Nase in jede erreichbare Lindenblüte und inhaliere den geliebten Wohlgeruch. Die beiden Kletterrosen versprechen nun eine Verlängerung dieses Genusses.
„Frau Hilde Ruf“ soll am Kirschbaum emporklettern. Dort entsteht ein Sitzplatz und ich werde dann in der Sonne sitzen und mich am Rosenduft laben. „Hermann Schmidt“ ist für die Pergola am Gartentor bestimmt und wird mich im Sommer mit Duft empfangen.

Die zart gelb blühende Strauchrose „Danea“ und zwei Exemplare der kleinen Strauchrose „Lavender Dream“ bestellte ich bei dem belgischen Rosenzüchter Lens (www.lens-roses.com). Alle Rosen wurden wurzelnackt geliefert und sind nun gepflanzt.

Bärlauch und Waldmeister werden angesiedelt

Knoblauchigen Bärlauch und würzigen Waldmeister möchte ich zukünftig ernten. Die beiden schattenliebenden Arten bekommen ihren Platz hinten im Garten am Waldrand. Hoffentlich sagt ihnen dieser Standort zu und sie wachsen und vermehren sich ordentlich. Bei www.baumschule-horstmann.de bestellte ich beide, zusammen mit Goldefeu und Herbstflieder (der trotz Herbst im Namen erst jetzt lieferbar war). Die Lieferung erfolgte promt und gut verpackt.
Der gelbbunte Efeu „Goldheart“ ist zur Verschönerung des Maschendrahtzauns vorgesehen – es wird jedoch einige Jahre brauchen, eh‘ er richtig zur Geltung kommt. Für den Herbstflieder „Superba“ sind Blüten im Mai und im September versprochen, da bin ich gespannt darauf.