Kompostumsatz

Heute war Kompost-Tag. Ich trug die obere, frische bzw. halbgare Schicht ab und setzte sie in den zweiten Komposter um. Einiges war sehr feucht und faulig, da muss ich noch optimieren. Die übrige untere Schicht ist meine erste nennenswerte Komposternte – nicht viel, aber immerhin. Nun können damit die Beete für Stauden und vielleicht für Gemüse vorbereitet werden.

Start der Aktion Umgraben

Die letzten abgedeckten Wiesenflächen sind jetzt dran mit beackern. Ein Stück des Bereiches mit Folie entblößte ich schon vor einer Woche von seiner Abdeckung, damit der Boden mehr Feuchtigkeit aufnehmen konnte und besser zu bearbeiten ist. Und es hat sich gelohnt: die Erde lässt sich schon viel leichter umbrechen. Gestern und heute bin ich mit umgraben bereits etwas voran gekommen und habe die restliche Folie entfernt. Unter der Folie kommen die Gänge von Wühlmäusen zum Vorschein, sie sind direkt unter der Folie entlang gekrochen.
In einigen Tagen, je nach Zeitbudget und Wetter, bin ich hoffentlich fertig mit der schweißtreibenden Grabearbeit.

Steingarten – zweiter Teil

Am 9. Juli soll meine rechte Hand operiert werden. Vorher muss ich unbedingt den zweiten Teil des Steingartens fertig bekommen. Der erste Teil enthält viel Bauschutt und Split als Unterbau für Pflanzen, die es sehr trocken und durchlässig mögen. Der zweite Teil ist etwas weniger steinig. Den Untergrund bereitete ich in den letzten Tagen vor. Heute platzierte ich noch einige große Steine und verteilte die finale Erdmischung. Quasi als Mulch kommt zum Schluss eine Schicht Split drauf.
Ich möchte den Steingarten auch bald bepflanzen. Hoffentlich heilt die Hand schnell nach der OP.

Steingarten mit Erde befüllt – unter Schmerzen

Steingarten mit Erde befülltObwohl ich schon seit März unter zunehmenden rätselhaften Schmerzen leide, kann ich’s nicht lassen am Steingarten weiterzubauen. Ich nehme einfach kraftlose, taube Finger und steife Knie hin und mische Erde für den Steingarten so gut es geht. Denn wenn der Gestalt annimmt bin ich sehr zufrieden und froh, was mich sicher bald wieder gesund werden lässt. Schließlich möchte ich ihn dieses Jahr noch bepflanzen.
Die Erde zwischen den Steinen soll leicht und durchlässig sein, deshalb mischte ich etwas Lehmerde mit (torffreier) Pflanzerde, feinem Split und Sand. Wachsen sollen dort Thymian, Tripmadam, Hauswurz, Lavendel, Oregano – die mögens alle gern eher trocken und steinig.

Unterbau des Steingartens vorbereitet

der Untergrund des Steingartens ist vorbereitetRecht spontan beschloss ich Ende März einen Recycling-Steingarten unter Verwendung des angesammelten Bauschutts anzulegen. Die Arbeit daran ist seitdem schon etwas vorangegangen. Als Platz suchte ich einen Bereich aus, der sowieso für Staudenpflanzungen geplant war und relativ viel Sonne abbekommt. Dann gings ans Sortieren von vorhandenen Steinen und Bauschutt. – Dabei störte ich eine Erdkröte, die unter den Steinen Quartier bezogen hatte. Ich deckte sie vorsichtig wieder zu. Das Fotografieren hab ich vergessen :-o. Einen Tag später war sie verschwunden.
Danach trug ich den Boden etwa 10 cm ab und lockerte den Untergrund. Darauf kam eine Schicht aus feinem Split, den ich vom Treppenbau übrig hatte. Darüber schüttete ich Kies-Reste und feinere Bauschuttteile. Dazwischen schichtete ich ein paar zerbrochene Gehwegplatten so übereinander, das sich kleine Höhlungen bilden, in denen Tiere wohnen können – vielleicht die Erdkröte :-).

Demnächst mehr …

 

Spatenstiche

Langfristig gesehen möchte ich im Garten ohne Umgraben auskommen. Mit guter Bodenvorbereitung, Kompostgaben, Mulchen und passender Bepflanzung kann das funktionieren. Da wir hier jedoch einen sehr festen tonigen Lehmboden haben, kommt man bei der Erstanlage von Beeten ohne Umgraben nicht voran.
Im letzten Jahr hatte ich einige Wiesenbereiche mit Mulchfolie abgedeckt um Gras und Kräuter durch Lichtentzug zu entfernen. Nach ca. einem Jahr ist dieses Unterfangen bereits gut gelungen. Einen Teil der Folie nahm ich nun ab, um dort umzugraben als Vorbereitung für Stauden-Pflanungen. Der bevorstehende Winter soll mit Frost die Erde schön krümelig machen. Zum Umgraben hab ich meinen lieben Mann engagiert. Den Spaten zu schwingen gehört zwar nicht zu seinen bevorzugten Tätigkeiten – doch er hat’s getan, mir zuliebe. Ich bin sehr froh.

Treppe fertig

Hurra, die Treppe zur Terrasse ist fertiggestellt. Alles hat wie geplant funktioniert. Ich mag die etwas ungleichmäßigen Holzbalken-Stufen und die graue Patina, die mit der Zeit entsteht. Was bin ich stolz auf mich – den Treppenbau hab ich ganz allein geschafft!
Das Beet um Treppe und Terrasse ist mittlerweile auch von unerwünschtem Kraut befreit und für spätere Stauden-Pflanzungen vorbereitet. Nur auf einem kleinen Beet-Zipfel muss noch Gras gerodet werden.

Meine Knie haben bei den ganzen Aktionen leider etwas gelitten, trotz Gummischonern. Die nächste Zeit muss ich etwas kürzer treten …