Mein Freund der Baum …

Es war einmal eine stattliche Birke – sie stand neben einer zweiten Birke vor meinem Gartenzaun. Manchen Anliegern war sie ein Dorn im Auge, weil sie zu viel Schatten, Blätter und Zweige warf. Nun ist sie gefallen, weil durch Arbeiten am Straßengraben viele große Wurzeln gekappt wurden und ihr Umstürzen bei Unwettern befürchtet wurde.
Ich sehe ihren Tot mit einem sehr weinenden und einem ein wenig lächelnden Auge. Einerseits war sie eben ein altehrwürdiger Baum, schön anzusehen, im Winde rauschend, eine Bereicherung für unsere Umwelt … nun hinterlässt sie eine kahle Lücke. Andererseits war ihr Standort durchaus auch hinderlich für meine Gemüsebeetpläne und einige Sträucher litten unter ihren dicken durstigen Wurzeln.
Über ihren Tot hinweg tröstet mich, dass sie nun in meinem Garten verteilt in Form von Holzhäckseln weiter existiert. Das Grünflächenamt war so nett, mir die gehäckselten Äste zu überlassen. Und Mulch kann man nie genug haben …

Ein Gedanke zu „Mein Freund der Baum …“

  1. Jetzt ist unsere „Birke des Grauens“ aus gefallen, die Energieversorger haben sie umgelegt und die Nachbarn wollten das Holz. Ich in froh drum, vor allem fallen die kleinen Käfer und Samen nicht mehr in den Kaffee auf der Terrasse. Was pflanz ich stattdessen da hin? Ich denke gerade, eine Magnolie, bin aber noch nicht sicher.

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